Heute morgen haben wir uns den Bonaventure Friedhof angesehen, der bekannt ist für seine alten, wunderschönen Gräber und seine besondere Atmosphäre.
Die Gräber im abgegrenzten Bereich gehören einer Familie.
Auch hier ist alles satt grün und die Bäume tragen das typische Spanische Moos. Die Luft ist feucht-schwül, die Moskitos sehr aktiv und über unseren Köpfen in den Bäumen haben die Zikaden wie wild gezirpt. Es war wie im Dschungel.
Das Grab der kleinen Gracie ist das bekannteste auf dem Friedhof. Gracie Watson war die Tochter eines Hotelmanagers in Savannah und daher in der ganzen Stadt bekannt. Sie starb 1889 mit nur 6 Jahren und ganz Savannah trauerte. Ihr Vater ließ darauf von einem Bildhauer eine lebensechte Skulptur von Gracie anfertigen.
Später waren wir in der Altstadt von Savannah spazieren. Das Gebäude mit dem Brunnen ist der "Cotton Exchange" - also die "Baumwollbörse" - aus 1887. In dieser Zeit war Savannah der wichtigste Baumwollhandelsplatz am Atlantik, bis ein Schädling innerhalb eines Jahres die komplette Ernte vernichtet hat.
Das Rathaus.
Pekannüsse werden überall in der Gegend angebaut - diese hier sind süß-salzig glasiert und sehr lecker.
Die typische Nachspeise: "Peach Cobbler", das ist Pfirsich-Auflauf.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen